Hans-Erwin Schotten

1948 in Bremen geboren.

 

Mein Leben begann schon ungewöhnlich. Wegen Nahrungsaufnahmeverweigerung verbrachte ich die ersten Wochen meines Lebens im Krankenhaus und dort wurde ich in den ersten Lebenstagen notgetauft aber habe es mir dann doch wohl überlegt und angefangen Nahrung aufzunehmen.

Aufgewachsen in einem Vorort von Bremen, ging ich dort zur Volksschule und machte danach eine Lehre im Handwerk und holte auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nach. Mit Religion verband mich bis dahin nichts. Mein Vater war katholisch und meine Mutter evangelisch aufgewachsen.

1974 war ein ereignisreiches Jahr für mich. Ich kam zum Glauben und ließ mich noch in diesem Jahr taufen. Außerdem lernte ich durch Gottes Führung kurz danach eine ganz besondere Frau kennen, die sich auf das Abenteuer einließ, mich zu heiraten. Fest gegründet in Gottes Wort, war sie bereit mit einem unerschütterlichen Glauben und einem enormen Kampfeswillen, den christlichen Weg trotz aller Hindernisse und Probleme zu gehen. Wir heirateten noch 1974 und gingen drei Tage nach unserer Hochzeit in die USA, um dort in Pasadena/Californien an einem christlichen College Theologie und Geschichte zu studieren. 1977 kamen wir zurück nach Deutschland.

In Deutschland setzte ich 1977 unter Prof. Dr. Hans Mommsen an der Ruhr-Universität Bochum mein Studium der Geschichte bis zum Magister fort. War danach in der Schweiz beim Aufbau eines Instituts beteiligt, schrieb ein Buch über die NS-Zeit in einer norddeutschen Kreisstadt.

Zuletzt habe ich als Redakteur für eine christliche Zeitschrift gearbeitet.

Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Schreiben von Büchern biblischen Inhaltes.

Meine Frau hatte die Vision, etwas Eigenständiges für Gott zu machen ohne durch eine Organisation in ein Lehr- und Meinungskorsett gedrängt zu werden. So fing sie mit der Internetpräsenz des HGT an und überzeugte mich mit ihren Einfällen und Eifer. Wir sind beide davon zutiefst überzeugt, dass Gott uns durch viele Erfahrungen - auch sehr leidvolle - auf diese Aufgabe vorbereitet hat und gehen diese Aufgabe mit Elan und Eifer an, jeden Tag Gott bittend, uns zu zeigen wie wir Christen und Nichtchristen helfen können, ihren Schöpfer kennen zu lernen und ihm zu vertrauen.

 

Magdalena Schotten, geb. Eisermann

1950 in Herne geboren.

 

Zwei Jahre später als mein Mann bin ich im Ruhrgebiet ins Nachkriegsdeutschland hineingeboren worden und zwar in eine Familie mit evangelisch-freikirchlicher Tradition. Ich bin recht wohlbehütet in einer Großfamilie, mit Oma im Haushalt und sieben jüngeren Geschwistern aufgewachsen. Besonders haften geblieben aus meinen Kindheitserinnerungen sind die vielen zerstörten Häuser und Bunker die ich in meiner Kindheit gesehen habe. Sie waren ein eindrucksvolles Mahnmal für mich. Stets erschien mir das Leben, der Friede und Wohlstand ein kostbarer Schatz zu sein, der keineswegs selbstverständlich war. Als ich drei Jahre alt war, bekam ich zur Sorge meiner Eltern Probleme mit den Augen. Mein Vater hatte schon eine Einweisung für die Augenklinik in Essen in der Tasche, die er bis zu seinem Tod im Jahre 1970 immer bei sich trug. Der einweisende Augenarzt erzählte meinen Eltern, dass ich auf einem Auge blind sei und auf dem anderen fast blind. Meine Eltern hatten zu diesem Zeitpunkt in ihrem Bekanntenkreis drei blinde Menschen, eine ältere Dame und ein junges Ehepaar. Die ältere Dame aus der Nachbarschaft war trotz mehrerer Operationen nicht von ihrer Blindheit befreit worden.

Meine Eltern beteten zu Gott und glaubten fest daran, dass Gott heilt und auch mich heilen kann. Durch gläubige Bekannte aus ihrer Gemeinde hörten sie von Hermann Zaiss, einem beeindruckenden, glaubensstarken und wortgewandten Nachkriegsprediger aus Solingen. Er betete auch für die Kranken und meine Eltern hörten von vielen Heilungen. Daraufhin besuchten sie einige Versammlungen von Hermann Zaiss und starteten eine kleine Versammlung dieser Gruppe, am Samstagabend, in einer Schule in Herne. In ihrer Not fuhren meine Eltern auch mit mir nach Solingen und ließen nach dem Besuch einer Versammlung Hermann Zaiss für mich beten. Nach einigen Wochen stellten mich meine Eltern erneut zwei Ärzten vor und es konnte keine Erkrankung an meinen Augen mehr festgestellt werden. Es war ein Wunder und meine Eltern und ich waren Gott und seinem Sohn Jesus Christus unser ganzes Leben lang dafür von Herzen dankbar. Ich bin durch dieses Erlebnis mit dem Bewusstsein groß geworden, dass ich Gott alles zu Verdanken habe in meinem Leben und dass ich ohne Ihn gar nichts hätte tun können und auf keinen Fall hätte ich malen können. Deshalb male ich von Herzen gern und zur Ehre unseres großen, allmächtigen, allwissenden und wunderbaren Gottes und Vaters  im Himmel. Ihm sei Dank, Lob, Preis und Ehre für alle Zeit.

Bevor wir uns 2002 unserer wichtigen Aufgabe, dem Aufbau des Hausgemeindetreffs gewidmet haben, war ich über 20 Jahre im kaufmännischen Dienstleistungs- und Bürobereich tätig, als Angestellte und teilweise auch selbstständig und ca. 10 weitere Jahre als freiberufliche Künstlerin (Malerei/Musik).

Erste fundierte theologische und seelsorgerische Kenntnisse habe ich, nebst Gottes u. Jesu ganz persönlicher Ausbildung, an einem christlichen Fine Arts College in Pasadena/Kalifornien USA erworben.

 

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